1999

RADIO FREAKS, WO SEID IHR ?

8. Februar 1999
GESELLSCHAFTSVERTRAG
Die Herbst-Beschlüsse des Vorjahres wurden notariell umgesetzt. Die Fa. TELEMEDIA aus Linz stieg mit 40% in die ANTENNE INNVIERTEL GmbH ein, Herr GABLER behielt 45% und der Verein zog sich auf 15% zurück. Der Standort Braunau, die FRI-MEDIEN-WERKSTATT u. das FRI-PROGRAMMFENSTER wurden ver-traglich garantiert.

1. Mai 1999
ANTENNE 1 GEHT AUF SENDUNG
Endlich war es soweit! Der Innviertler Lokalsender ANTENNE1 ging auf Sendung und kam bei den HörerInnen der Region auch gleich recht gut an. Das Programm wurde im modernst ausgestatteten Studio in Ried produziert und von der Sendeanlage am Aussichts-turm in Schardenberg ausgestrahlt. Natürlich funktionierte nicht alles gleich auf Anhieb, dennoch waren wir alle recht stolz auf unseren Sender.

3. Mai 1999
VORBEREITUNGEN FÜR DIE FRI-MEDIEN-WERKSTATT
Der Verein begann umgehend mit den Vorbereitungen für die Gestaltung des FRI-PROGRAMMFENSTERS. Vorerst galt es die FRI-MEDIENWERKSTATT in Braunau einzurichten. Ein modernes Digital-Studio im Techno-Z Braunau wurde vom Verein eingerichtet, Programmkonzepte wurden entwickelt, sämtliche potentiellen RadiomacherInnen wurden angeschrieben, ein aufwendiger Flyer wurde produziert, die Öffentlichkeitsarbeit wurde forciert und als Trainer wurden zwei echte Vollprofis verpflichtet.

28. Mai 1999
1. WORKSHOP DER FRI-MEDIENWERKSTATT
Unter der Leitung von PETER NIEDNER, einem Radioprofi mit über 20jähriger Erfahrung, Redakteur und Moderator bei Bayern3, sowie dem Toningenieur und Tonstudiobetreiber ULLI SEDLMAYER aus Braunau, fand im TECHNO Z Braunau und im Tonstudio der erste Workshop statt.

22. Juni 1999
GESELLSCHAFTERVERSAMMLUNG
Der Start der ANTENNE1 verlief recht erfolgreich und auch die Resonanz der HörerInnen war überwiegend positiv, doch zeigte sich schon bald, dass ein privater Sender jeden Groschen erst einmal verdienen muss - im Innviertel, mit einer Konkurrenz von über 20 Sendern, keine allzu leichte Aufgabe.

25. Juni 1999
2. WORKSHOP DER FRI-MEDIENWERK
Auch der zweite Workshop kam bei den TeilnehmerInnen sehr gut an, doch von der Produktion des FRI-PROGRAMMFENSTERS waren wir immer noch weit entfernt.

24. September 1999
3. WORKSHOP DER FRI-MEDIEN-WERKSTATT
Das Interesse an unseren Workshops und vor allem an der Produktion des FRI-PROGRAMM-FENSTERS ließ deutlich nach. Trotz intensiver Öffentlichkeitsarbeit fanden sich für die beiden letzten Workshops keine InteressentInnen mehr. Nachdem außer-dem von der Programmleitung der ANTENNE1 das FRI-PRO-GRAMMFENSTER eher mit Skepsis betrachtet wurde, sah der Verein langsam aber sicher seine Felle davonschwimmen. Einige Workshop-AbsolventInnen arbeiten zwar bis heute als freie MitarbeiterInnen bei der ANTENNE1, aber für die Produktion unseres PRO-GRAMMFENSTERS reichten einfach die Res-
sourcen nicht aus.

2. November 1999
GESELLSCHAFTERVERSAMMLUNG
Im Verein gab es erste Überlegungen, aus dem Lokalradiobereich auszusteigen. Ohne Ressourcen für das FRI-PROGRAMM-FENSTER im Rücken und mit dem finanziellen Risiko eines Mitgesellschafters innerhalb der GmbH belastet, wurde die
Situation für den Verein immer schwieriger.

19. Dezember 1999
AUSSTIEGSBESCHLUSS
Schweren Herzens, angesichts der unzähligen Stunden, die der Verein in den Aufbau des Senders investiert hatte, beschloss der Vorstand aus der ANTENNE INNVIERTEL GmbH auszusteigen. Gleichzeitig wurde beschlossen, sich wieder auf die zweite Kernaufgabe des Vereines, die Förderung der regionalen Kulturszene, zu konzentrieren.


...