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1997
EVERY
FRIDAY - FRI-DAY !!!
10.
JANUAR BIS 04. APRIL 1997
FRI-DAY IM GASTHAUS STECHL
27. FEBRUAR
1997
VEREINSGRÜNDUNG BAYERN
Nach längeren Vorbereitungsarbeiten war es auch im benachbarten Simbach
so weit. Im Gasthaus Göttler wurde der bayrische Schwesterverein FRI-BAYERN
(mit der Vereinsadresse D-84359 Simbach, Lindenstr. 38) gegründet. Der
Verein sollte sich vorerst darauf beschränken, die Lizenzbemühungen des
österreichischen Vereins zu unterstützen. Obmann wurde DETLEV von BRAU-MÜLLER
(TV-Journalist und Schmuckhändler aus Altötting). Ebenfalls in den Vorstand
gewählt wurden HASSAN FADIL (Diskothekenbetreiber aus Simbach) und vom
österreichischen Verein EDUARD LINDHUBER, PETER HIEBL, MAX SCHERN-HAMMER
und GITTI PÖTTINGER.
7. MAI 1997
INFO-ABEND
Mit dem Medienexperten der "Grünen", Dr. SEPP BRUGGER aus Wien, konnte
der Verein einen Referenten gewinnen, der als Mit-glied der Regionalradiobehörde
ein echter Experte ist, und der uns so manchen guten Tipp geben konnte.
6.
JUNI BIS 19. SEPTEMBER 1997
2. KULTURSOMMER IM STECHLGARTEN
10. JUNI
1997
LIZENZANTRAG
Der Antrag auf Erteilung der Sendelizenz 104,9 MHz für das Innviertel
wurde an die Regionalradiobehörde in Wien abgesandt.
10. JULI
1997
1. GENERALVERSAMMLUNG DES VEREINS
Bei der 1. ordentlichen Generalversammlung wurde der bisherige Vorstand
bestätigt, und SANDRA SIMUNOVIC, PETER HIEBL und KURT SCHWARZ wurden in
den erweiterten Vorstand gewählt. Die Finanzen des Vereines wurden geprüft,
und der Kassier HANS GRAF wurde für seine sorgfältige Kassenführung belobigt.
Geschäftsführer PETER HIEBL legte einen Rechenschaftsbericht über den
bisherigen Verlauf seiner Tätigkeit und den Stand bei der Lizenzvergabe
ab.
4. AUGUST
1997
STELLUNGNAHME LANDESREGIERUNG OÖ.
Die Bemühungen um die Lokalradiolizenz erfuhren einen empfind-lichen Dämpfer,
als die oberösterreichische Landesregierung, in ihrer Stellungnahme an
die Regionalradiobehörde unseren Antrag, mit nicht nachvollziehbaren Argumenten
und möglicherweise aus parteipolitischen Hintergründen nicht empfahl.
Wir waren vorerst einmal ziemlich geschockt!
20. AUGUST
1997
PROTEST-DEMO VOR LANDESREGIERUNG IN LINZ
Nach kurzer Depression, erfingen wir uns recht schnell wieder und beschlossen
zu kämpfen. Vor der Landesregierung entrollten wir ein Transparent und
informierten die Presse. Zu den zuständigen Stellen vorgelassen wurden
wir allerdings nicht. Gleichzeitig beschlossen wir, unser politisches
Lobbying (ohne das es in Österreich nicht zu gehen scheint), zu intensivieren.
Unter Mithilfe des bayrischen Journalisten, Mag. MARTIN SEMMLER, gelang
uns das auch zunehmend besser.
21. AUGUST
1997
TREFFEN MIT WOLFGANG GABLER, RIED I. INNKREIS
Bei einem ersten Treffen mit dem Gratiszeitungsherausgeber und Lizenzmitbewerber
WOLFGANG GABLER aus Ried, konnten wir uns relativ schnell eine zukünftige
Zusammenarbeit vorstellen. Es wurde auch zunehmend deutlich, dass bei
vier Bewerbern, wohl diejenige Anbietergemeinschaft zum Zug kommen wird,
die sich
am schnellsten einigen würde. Auch mit den beiden anderen Mit-
bewerbern wurden Gespräche geführt, doch führten sie letztlich
nicht weiter.
25. SEPTEMBER
1997
EINSTIEG IN DIE ANTENNE INNVIERTEL GMBH
Der Verein erwarb 50% der Anteile der von WOLFGANG GABLER gegründeten
ANTENNE INNVIERTEL GmbH, welche als einzige Anbietergemeinschaft nun plötzlich
doch wieder die besten Chancen auf die Lizenzerteilung hatte.
7.
NOVEMBER BIS 20. DEZEMBER 1997
FRI-DAY IM GASTHAUS STECHL
21. NOVEMBER
1997
MEHRHEITSGESELLSCHAFTER D. ANTENNE INNVIERTEL
Auf Grund von Einsprüchen eines Lizenzmitbewerbers aus Braunau,
in Bezug auf die Eigenschaft unseres Mitgesellschafters WOLF-GANG GABLER
als Zeitungsherausgeber (max. 26% erlaubt), er-warb der Verein weitere
24% Anteile (insgesamt 74%) innerhalb
der ANTENNE INNVIERTEL GmbH.
5.
DEZEMBER 1997
LIZENZERTEILUNG DURCH DIE REGIONALRADIOBEHÖRDE
Mit etwas Verspätung war es endlich soweit: Die Anbietergemein-schaft
ANTENNE INNVIERTEL GmbH erhielt die begehrte Lokal-radiolizenz 104,9 MHz
für das Innviertel zu-gesprochen. Als späte Genugtuung erlebten wir, den
Hinweis, dass der oö. Landesre-gierung bei ihrer Empfehlung offenbar doch
massive Fehlein-schätzungen unterlaufen war. Besonders gelobt wurde unser
An-
satz eines offen BürgerInnen-Radios.
6. DEZEMBER
1997
NEUSTRUKTURIERUNG DER VEREINSSITZUNGEN
Auf Grund der Arbeitsbelastung, die nun auf den Verein zukam, entschlossen
wir uns zu einer Unterteilung in Arbeitsgruppen. Eine AG führte daraufhin
die Verhandlungen innerhalb der ANTENNE INNVIERTEL GmbH in Bezug auf die
Organisierung und Finan-zierung des zukünftigen Lokalradiosenders, eine
AG befasste sich mit der geplanten FRI-MEDIENWERKSTATT (einer Schulungs-einrichtung
für zukünftige Radio-MitarbeiterInnen) und dem zukünftigen FRI-PROGRAMMFENSTER
und eine dritte AG organisierte die weiteren kulturellen Aktivitäten.
Besonders die Verhandlungen über die zukünftige Gesellschafterstruktur
waren
sehr zeitaufwendig und kraftraubend und sie sollten sich noch lange hinziehen.
In dieser Phase des Vereins tauchten viele neue Gesichter auf, die zumeist
viel Schwung und neue Ideen in den Verein brachten. Aus dem Verein arbeiteten
PETER HIEBL und MARTIN SEMMLER auf Werkvertragsbasis bereits für den zukünftigen
Sender ANTENNE1 und kümmerten sich um Pro-
grammgestaltung, Technik, Sendeturm u.ä.

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