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Mit Männern muss ‚frau' langsam sprechen, Aufforderungen und Wünsche
in Sachen Hausarbeit in kleine Häppchen verpacken, plötzlich auftretenden
Hexenschuss beim Rasenmähen einplanen und Signale möglichst groß
und deutlich setzen…
Das unbeschwerte Kabarettistinnen-Trio aus Oberbayern (MARTINA
WICK-LAUDAHN, ANDREA UNTERHUBER (für die verhinderte BEATA
HARTMANN) und HELA BRAUER) präsentierte sich vor 120 begeisterten
Gästen in der Urbesetzung und in bester Spiellaune. Dennoch
kam etwas Wehmut auf, da man sie (auf Grund einer kreativen Pause)
in dieser Besetzung wohl für längere Zeit das letzte Mal bewundern
konnte.
Wie schon bei ihren vorherigen FRI-Auftritten in Burgkirchen im
Oktober 2001 und 2002, nahmen sie (wieder in einem BEST-OFF-Programm),
vor Allem die sensiblen Gefühlslagen und Macho-Allüren der Männer
gnadenlos aufs Korn. Aber auch die Zickigkeiten der Frauen, besonders
wenn es um Themen wie Schönheitswahn, Karriere, Schwangerschaft
und Fit-nesskult geht, blieben von ihrem Spott nicht verschont.
Als sich die drei in ihre Kittelschürzen warfen, zu befreundeten
Putzfrauen wurden, die vermeintliche Weisheiten ("lange Fingernägel
machen schlank") austauschten und angesichts des drohenden Klassentreffens
über die überraschend erfolgreichen ehemaligen Schulkameradinnen
lästerten, blieb bei den (meist weiblichen) Gästen kein Auge trocken.
MARTINA WICK-LAUDAHN (die demnächst ihr neues Kabarett-Projekt
"LÄSTERSCHWÄSTERN", gemeinsam mit der Regisseurin DOROTHEA RIEMER
startet), brillierte wieder einmal in ihrer Rolle als Seniorin
in einem Fitness-Club. Der Auftritt der FRECHEN FRAUEN bildete
den erfolgreichen Abschluss des 7. FRI-KABARETTHERBSTES in Burgkirchen.
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